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Server Downtime

Die sorgfältige Auswahl eines Server Providers ist aus verschiedenen Gründen entscheidend für Performance und letztlich Erfolg einer Webseite. Das eines der Auswahlkriterien eine möglichst minimale Downtime des Servers ist - womit die Zeit gemeint ist, in der der Server und damit die auf ihm laufenden Webseiten nicht erreichbar sind - ist selbstverständlich. Eine überdurchschnittliche Downtime kann vor allem für e-commerce Seiten, oder solche, die ihren Kundenkontakt und ihr Marketing hauptsächlich über die eigenen Seite abwickeln, zu tatsächlichem, schmerzhaften Umsatzeinbußen führen. Was darüber hinaus aber die wenigsten Webseitenbetreiber wissen, ist das die Server Downtime auch massiven Einfluss auf das SERP Ranking haben kann. Die Auswahl eines Servers mit geringen Downtimes ist also eine aktive SEO-Maßnahme, die oft erst auf den zweiten Blick evident wird.

Worin genau liegt nun die kausale Verknüpfung von Downtimes der Webseite und dem Ranking der Suchmaschinen? Wie sind Erreichbarkeit der Seite und SERP verknüpft? Die Antwort ist so schlicht wie erschreckend: Suchmaschinen, allen voran Google, streicht Webseiten aus ihren Indizes, wenn diese zu oft unerreichbar sind - und zwar automatisch. Dies geschieht allerdings tatsächlich erst nach wiederholter Nichterreichbarkeit in einigen zeitlichen Abständen. Das Problem ist, dass der Betreiber einer Seite eine Downtime oft nicht bemerkt, bis es zu spät ist - die Streichung also schon vorgenommen wurde. Testen lässt sich dies beispielsweise, indem man die Crawl Error Section bei Google aufruft; ist die Seite dort gelistet, war Googlebot nicht in der Lage, sie zuvor aufzurufen. Allerdings ist dieser Prozess nicht irreversibel: Gehen die Downtimes zurück, und die Seite ist beim nächsten Googlebot-Zugriff erreichbar, sollte sie auch im Index bald darauf wieder abzurufen sein. Eine Kontaktaufnahme mit Google oder anderen Suchmaschinen ist in keinem Fall nötig, da deren Crawler die respektive Seite automatisch wieder anwählen und listen werden. Wie lang dies dauert, ist hauptsächlich abhängig davon, wie oft die respektiven Webseiten auch generell und ansonsten gecrawlt werden. Das Problem ist, dass auch durch eine solche vorübergehende Streichung wochenlange SEO-Bemühungen zunichte gemacht werden können.

Was lässt sich nun dem Webseiten-Betreiber hinsichtlich der Downtime Profilaxe empfehlen - beziehungsweise wie sollte er sich im schlimmsten Fall verhalten? Eine Möglichkeit ist natürlich der sofortige Wechsel zu einem neuen Host. Server-Anbieter sollten eine dokumentierte Downtime Rate von unter einem Prozent vorweisen können; alles darüber ist inakzeptabel, bedeutet es doch eine durchschnittliche Downtime von mehr als drei Tagen pro Jahr. Bei e-commerce Anwendungen allerdings liegen die Werte noch deutlich darunter: Hier kann schon ein Downtime-Wert über 0,1 Prozent als geschäftsschädigend betrachtet werden. Professionelle und zuverlässige Server-Anbieter geben ihre Downtime-Werte der letzten Jahre von sich aus an. Im Anbieter-Vertrag sollte außerdem eine Downtime-Rate vereinbart sein, die nicht überschritten wird, ohne dass Ausfallentschädigungen zugestanden werden.

In jedem Fall sollte man sich ein Webseiten Monitoring-System leisten, mit dem alle Downtimes - ungeachtet ihrer Ursache - beobachtet, registriert und dem Betreiber gemeldet werden, und zwar an eine Email-Adresse nach Wunsch. Ein solches System ist Pingdom Uptime Monitoring: Es ist einfach zu konfigurieren und meldet alle Vorfälle schnell und zuverlässig. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen betreiben oft keine eigenen IT-Abteilungen und internen Server, sondern arbeiten mit externen Zulieferern. Deren Arbeit ist mit der Erstellung beziehungsweise dem Upload der Webseite ins Netz also nicht getan. Jeder Unternehmer sollte sicher stellen, dass der Server Provider und der System Administrator in Notfällen rund um die Uhr kontaktierbar sind, ebenfalls an das Monitoring System angeschlossen sind und auch darauf reagieren.

Eine weitere Möglichkeit der generellen Verhinderung von betreiber-verursachten Downtimes aufgrund von Maintenance Maßnahmen ist die Absicherung durch sogenannte „Rolling Upgrades“. Dabei handelt es sich um im Hintergrund der Seite ablaufende Upgrades, bei denen Teile der Webseite während des Betriebes heruntergefahren werden, ohne dass die gesamte Seite vom Netz geht. Alle guten Webseiten-Administratoren sollten diese Form des Upgrades anbieten und praktizieren. Von Zeit zu Zeit sollten Webseitenbetreiber außerdem Tests hinsichtlich der Reaktionszeit ihres Servers durchführen. Dies ist wichtig, da Server zwar aktiv sein können, aber dennoch unter Umständen nicht schnell genug auf http-Anfragen reagieren.

Abgesehen von der Server Downtime gibt es noch eine ganze Reihe von internen Faktoren, die zu einer Downtime führen können: Viren, technische und/oder menschliche Fehlleistungen, Zusammenbrüche des Systems beziehungsweise der Systemhardware, Stromausfälle oder Unterversorgungen, Überlastungen und weiteres. Diese haben natürlich ebenfalls Einwirkung auf das Ranking, welches zwischen Server Downtime und interner Downtime nicht unterscheidet. Nicht nur deshalb ist es wichtig, die entsprechenden Schwachstellen des Systems abzusichern: Die Hardware, die Software, die verbindenden Elemente wie Kabel, Router und dergleichen, die Auslastung und die kabellosen Verbindungen sollten täglich auf Zustand und Funktionalität überprüft werden. Innerhalb von Netzwerken sind die Network Designer und Supervisor zuständig für die Vermeidung von Downtimes; sie sollten auch dafür sorgen, dass lokale Downtimes sich nicht auf das ganze Netzwerk ausbreiten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang für kleinere bis mittelgroße Unternehmen die Erreichbarkeit eines vierundzwanzigstündigen Services, der vorkommende interne Downtimes schnell und effektiv beheben kann.

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onpage_seo/server_downtime.txt · Zuletzt geändert: 2010/04/25 20:45 (Externe Bearbeitung)

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