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Server Standort

Beschäftigt man sich mit den Beurteilungskriterien der großen Suchmaschinen - allen voran Google - für das SERP Ranking, geht man als erstes von Parametern aus, nach denen zunächst der direkte Content beurteilt wird, danach die Reaktion der Nutzer auf den Inhalt, also Traffic, Benutzerverweildauer und Absprungrate und schließlich das Networking durch die Verlinkung der Seiten untereinander. Darüber hinaus gibt es aber noch versteckte Kriterien, die weder inhalts- noch nutzerbedingt sind und dennoch beim Ranking eine Rolle spielen können.

Eines dieser Kriterien ist der Server-Standort, von dem aus die Webseite betrieben wird. Bei dieser Erwägung - so abwegig es zunächst erscheinen mag - handelt es sich mitnichten um eines der ominösen Gerüchte, die sich um Google's Evaluationsprozesse ranken. Im Gegenteil hat sich Google's Mitentwickler Matt Cutts für seine Verhältnisse recht offen und direkt zu dem Thema geäußert. Im Laufe eines Interviews sagte er klar, dass es sogar eines der Hauptkriterien für das Ranking sei, wo der Server einer Seite steht, ausgehend von seiner Ermittlung über die IP-Adresse. Der angegebene Grund war das Relevanzkriterium, dass Google sich selber auferlegt: Mit den SERP-Ergebnissen nämlich die relevantesten Resultate für jeden User in seinem respektiven Land zu liefern. Die Suchmaschine möchte also abgleichen können, ob die bewertete Seite tatsächlich wertvoll für ihre eigene präferierte Zielgruppe ist, bzw. dem Suchenden wertige Ergebnisse in seinem Keyword-Umfeld bietet. Und hier geht Google eben davon aus, dass je lokal näher eine Seite dem Suchenden ist, desto relevanter kann sie potentiell sein. Neben den verschiedenen, entsprechenden Definitionspunkten wie IP Adresse, Sprache und Top-Lavel-Domain ist hier der Server-Standort ausschlaggebend.

Ob einem diese Denkweise logisch erscheint, oder in Zeiten der Globalisierung eher anachronistisch, bleibt dahingestellt. Sie passt in jedem Fall zu einer anderen Praxis, die Google erwiesenermaßen schon länger praktiziert: So werden nämlich ausländische Linkstrukturen weniger positiv bewertet als solche, die sich innerhalb des Ziellandes der Webseite bewegen. Analog hierzu macht es Sinn, wenn Serverstandorte in Ländern mit einer vom Webseitencontent verschiedenen Sprache ebenfalls negativ in die Bewertung einfließen. Untersuchungen haben zusätzlich gezeigt, dass der Pagerank sich deutlich und unverwechselbar schneller erhöht, steht der Server in kleineren Ländern - und das gänzlich unabhängig von der Top-Level-Domain. Die genauen Parameter dieser Einstufung nennt Google wie meist nicht; es könnte sich also genauso um die Einwohnerzahl wie um die Zahl der länderspezifischen, indizierten Webseiten spielen. Das dieses Kriterium innerhalb Deutschlands eher seltener diskutiert wird, ist ebenfalls interessant, lässt es doch auf eine eher unterentwickelte internationale Ausrichtung der SEO-Szene schließen.

Was heißt das nun in der Praxis für den Betreiber der Webseite? Zunächst schlicht, dass der Serverstandort idealerweise mit dem Land übereinstimmt, in dem bei Suchmaschinenabfragen am besten gerankt werden soll. Ergänzt werden sollte diese Maßnahme zusätzlich noch um die Wahl der entsprechenden Top-Level-Domain. Heutzutage, wo mit Top-Level-Domains schon sloganartig gespielt wird, und diese nur noch bedingt verlässliche Rückschlüsse auf das Herkunftsland einer Webseite zulassen, ist dieses Kriterium bei Google zwar weit weniger relevant als in der Anfangsphase - ganz vernachlässigen sollte man es, falls möglich, aber doch nicht. Hiervon abgesehen kann also ein Wechsel des Servers aus dem Ausland in das deutsche Inland für das Ranking Wunder wirken. Dies hat sogar einen doppelt positiven Effekt, scheint es doch so zu sein, dass kleinere Länder hinsichtlich PR und Conversion ganz allgemein besser abschneiden als zum Beispiel die USA oder Russland. Wie sieht es nun mit den Webseiten von Unternehmen aus, die zwar in Deutschland beheimatet sind, aber international operieren? Natürlich ist deren primäres Ziel, in sämtlichen Ländern ihres Operationsradius in den Rankings gut platziert zu sein. Hier ist demensprechend tatsächlich anzuraten, lokale Domain-Bezeichnungen zu verwenden und den marktrelevanten Server im respektiven Zielland hosten zu lassen.

Dies widerspricht andererseits natürlich der Tendenz rein national arbeitender Unternehmen, als TLD „com“ zu wählen, nicht zuletzt, um den eigenen, länderunabhängigen Handelsanspruch zu unterstreichen. Dies kann durchaus valide Gründe haben, und auch von tatsächlichem, User-psychologischen Nutzen sein. Dann aber ist es für die SEO-Aktivitäten des Unternehmens nur umso wichtiger, als Server-Standort Deutschland zu wählen. Unabhängige Analysen haben ergeben, dass .com domains, die nicht im eigenen Land gehostet werden, bis 30% an Traffic Verlusten durch schwierigere Auffindbarkeit bei Suchen als Konsequenz eines schlechteren Rankings verzeichnen. Leicht nachvollziehen lässt sich dies auf Google, wenn die gleiche Seite, für die die oben erwähnten Kriterien zutreffen, vergleichsweise über die uneingeschränkte und die Ländersuche durchgeführt wird. Wer übrigens andererseits nicht auf seinen Server in Deutschland verzichten möchte - was verständlich ist, da sich diese tatsächlich als durchschnittlich sehr zuverlässig und ausfallsicher erwiesen haben - kann für seine Präsenzen in anderen Ländern zu einem kleinen Trick greifen: Dem virtuellen lokalen Hosting. Hierbei bleibt der Server in Deutschland, aber jeder Seite, die dezidiert einem anderen Land und dessen Nutzern zugeschrieben wird, erhält eine virtuelle IP Adresse.

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best_practices/server_standort.txt · Zuletzt geändert: 2010/07/17 17:34 (Externe Bearbeitung)

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