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Link-Farmen

Linkfarmen 1) 2) Linkfarmen, auch unter dem Begriff Linklisten bekannt, sind Webseiten, die dem alleinigen Zweck dienen, die Linkpopularität von anderen Webseiten zu erhöhen. Diese Idee geht aus von der Tatsache, dass sich die Linkpopularität einer Seite generell aus der Anzahl der Links generiert, die einerseits von außen auf die respektive Seite verweisen (Inbound Links) und andererseits von ihr auf andere Internetpräsenzen verweisen (Outbound Link). Beide Linkarten sind relevant für das Ranking der Seite in Suchmaschinen-SERPs: Je höher die gesamte Anzahl der Links und je qualitativ hochwertiger jeder einzelne Link ist, desto besser wird das Ranking ausfallen. Das Linkfarming bietet nun eine quasi künstliche und schnelle Steigerung der Zahl dieser Verlinkungen an. Hierzu wird die zu verlinkende Seite auf möglichst vielen Linklisten angemeldet, die dann automatisch ihrerseits per kontrollierbarem und automatischem Inbound-Link auf die Webseite verweisen. Die respektiven Outbound-Links können vom Webseitenbetreiber integriert werden, falls dieser das möchte. Auf diese Weise können geradezu lawinenhaft Linkmassen erzeugt werden, die kein anderes Evaluationskriterium durchlaufen müssen als die ungeprüfte Anmeldung durch den Webseitenbetreiber - sogar der Linktext wird vom Betreiber selbst verfasst und eingepflegt.

Zunächst klingt dieser Weg zur Linkerzeugung wenn auch nicht elegant, dann doch schlüssig - zumindest was den quantitativen Faktor angeht. Tatsächlich aber ist der Eintrag der eigenen Seite bei Linkfarmen und Linklisten nicht nur ineffektiv, sondern kann sogar ausgesprochen kontraproduktiv sein. Dies hat zwei Gründe. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer direkt von Linklisten auf eine Seite gehen, ist sehr gering: Die Linkfarmen sind schlicht zu unübersichtlich und meist auch unattraktiv angelegt, um einem echten Informationsnutzen zu haben. Bliebe also noch der SEO-Marketingfaktor. Hier liegt das echte Problem: Denn inzwischen erkennen alle relevanten Suchmaschinendienste Linkfarmen und bewerten die von ihnen ausgehenden Links problematischerweise als qualitativ wertfrei. Dies liegt daran, dass ihnen weder eine vorhergehende redaktionelle Bewertung zugrunde liegt, noch sie durch eine sinnvolle Einbindung in eine Seite eine themenbezogene Relevanz gewinnen. Beides sind Faktoren, die die Qualität eines Links definieren. Google spricht stellvertretend für andere Suchmaschinen, wenn es in seinen Richtlinien deutlich zum Ausdruck bringt: 'Meiden Sie SEOs, die sogenannte „Free-for-all“-Links, Programme zur Erhöhung der Link-Popularität oder das Anmelden Ihrer Site bei Tausenden von Suchmaschinen anpreisen. Dies sind normalerweise nutzlose Praktiken, die keinerlei Einfluss auf Ihr Ranking in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen haben, d.h. zumindest keinen positiven Einfluss.' Als Konsequenz hat Google den „PageRank“ als Maßstab von Linkqualität eingeführt.

Hinzu kommt noch, dass die Linkfarmen selbst keine tatsächliche eigene Linkpopularität besitzen. Natürlich spielt auch der Umstand eine Rolle, dass Linkfarmen klar zur Manipulation eines als neutral angelegten, algorithmischen Systems dienen sollen, was diese Systeme natürlich nicht zulassen dürfen. Deshalb beinhalten fast alle Richtlinien von Suchmaschinen auch Warnungen vor dem Betreiben von Linklisten; ein Zuwiderhandeln wird mit dem kompletten Streichen von Webseiten und/oder Domains aus ihrem Index geahndet. Dies allerdings kann auch unabsichtlich geschehen – wenn nämlich einzelne Seiten oder ganze Domains als Linklisten diagnostiziert werden, die gar keine sind. Dies passiert, wenn ein einzelner Betreiber beispielsweise auf einem Server oder innerhalb eines Netzwerkes viele verschiedenen Seiten betreibt und diese sehr engmaschig untereinander verlinkt sind. Um ein Beispiel zu nennen: Gesetzt den Fall, ein Webseitenbetreiber verfügt über insgesamt hundert Seiten, von denen jede auf die anderen neunundneunzig verlinkt, kann dies von Google tendenziell ebenfalls als Linkfarm interpretiert werden. Erschwert wird diese Problematik, wenn alle Seiten eines Betreibers entweder die gleiche IP-Adresse haben oder auf dem selben C-Block geführt werden. Unter dem C-Blick versteht man den dritten Zahlenblock einer IP-Adresse, die immer nach dem Prinzip AAA.BBB.CCC.DDD aufgebaut ist. Achtet der Betreiber darauf, dass die IP-Adressen seiner Seiten verschiedene C-Blöcke aufweisen, erhöht dies die Chance, dass Google die Verlinkung der Seiten untereinander nicht mehr als Linklistenzugehörigkeit, sondern stattdessen als legitime und wertvolle Links einstuft.

Eine weitere Lösung ist es, die Seiten auf verschiedenen Servern zu betreiben. Grundsätzlich können Suchmaschinen inzwischen allerdings auch unabhängig von den IP-Adressen recht gut unterscheiden, ob starke Verlinkungen eigener Seiten untereinander lediglich dazu dienen, deren respektives Ranking hochzupushen, oder tatsächlich Sinn machen. Solange jede der verlinkenden Seiten uniquen und substantiellen Content vorzuweisen hat, und auch die Betitelung und die Metadescriptions der Seiten relevant und klar differenzierbar sind, sollte selbst eine starke Verlinkung mit Domains auf demselben C-Block kein Problem darstellen. Ist dies allerdings nicht der Fall, ist es tatsächlich eine schlechte Idee, seine respektiven, untereinander verlinkten Webseiten alle an dergleichen Stelle hosten zu lassen. Dann nämlich werden Kriterien wie die IP-Adresse, und damit auch die C-Block Problematik, wieder ausschlaggebend für die Suchmaschinendiagnose eines Linkfarm-ähnlichen Verlinkungsmusters.

Wer tatsächlich neben qualitativ hochwertigen Links sein Ranking über quantitativ akkumulierte Links verbessern möchte, kommt also langfristig um das konservative Link Building nicht herum. Damit ist der Austausch von reziproken Inbound- und Outbound Links mit anderen Webseitenbetreibern gemeint. Natürlich kann dieser nur sehr bedingt automatisiert stattfinden; stattdessen muss quasi manuell definiert werden, welche Webseiten, Blogs, Magazine und Foren relevant für die eigene Thematik sind, und realistisch eingeschätzt werden, ob dies auch reziprok für die eigene Linkpräsenz auf den gefundenen Seiten gilt. Dieser Weg ist mühsamer und langwieriger als der schnelle, unkomplizierte Eintrag in Linklisten; aber das Ergebnis sind echte, zumindest auf Kommunikation aufbauende Qualitätslinks, die immerhin der Reputation und dem SERP-Rank einer Webseite nicht schaden können.

1) FIXME überschriften einfügen
2) FIXME interne verlinkung
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best_practices/link_farm_vermeiden.txt · Zuletzt geändert: 2010/07/16 14:17 (Externe Bearbeitung)

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